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Gut erhaltene Canon AL-1 mit der Seriennummer 1018561 zum Kauf an. Die Kamera ist geprüft und voll funktionstüchtig. Das Gehäuse hat normale Gebrauchsspuren. Bitte verschaffen Sie sich einen Eindruck an Hand der Fotos. Der Sucher ist klar und sauber. Die Batterie ist erneuert worden. Der Spiegeldämpfer wurde geschmiert. Die Kamera arbeitet daher einwandfrei und schön leise.

Die AL-1 erschien im April 1982 als Vorbote der Autofokus-Kameras. Sie hatte keine nennenswerte Bedeutung, erlaubte es Canon aber schon einmal Erfahrungen mit einem Entfernungsmesssystem zu sammeln. Die Kamera baute auf der AV-1 auf, von der sie sich vor allem durch die Quick Focus genannte Scharfeinstellhilfe unterschied.
Gehäuse
Wie die AV-1 besaß auch die AL-1 keinen Abblendschieber am Gehäuse und keine Synchronbuchse, so dass man auch nicht das Data Back A verwenden konnte.
Belichtungssteuerung
Wegen der Ableitung von der AV-1 handelte es sich auch bei der AL-1 um einen Zeitautomaten. Während man aber an der AV-1 nur B und die Blitzsynchronzeit manuell einstellen konnte, waren es bei der AL-1 alle Zeiten von 1/15 s bis 1/1000 s und B.
Stromversorgung
Da der Quick Focus zu einem erhöhten Stromverbrauch führte, kam die AL-1 nicht mit der Kapazität der 6-V-Batterie aus und arbeitete deswegen mit 2 Microzellen, die von unten in das Batteriefach im angedeuteten Handgriff eingelegt wurden.
Quick Focus[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Bedienung
Für die Scharfeinstellhilfe musste ein senkrechter Kontrast in die Klammer auf die Mattscheibe gelegt werden, dann konnte dessen Entfernung bestimmt werden. Die mittlere, grüne LED zeigte die korrekte Einstellung an, bei der linken, roten LED musste der Einstellring nach rechts gedreht werden und bei der rechten, ebenfalls roten LED umgekehrt. Stand die Fokussierung vollkommen falsch, dann musste zuerst solange an der Entfernungseinstellung gedreht werden, bis eine LED leuchtete.

Funktionsweise
Das System funktionierte mit einem speziellen Spiegel, auf den Linien aufgebracht waren, die Licht durchließen. Dahinter befand sich ein kleiner Hilfsspiegel, der sich beim Hochklappen des Hauptspiegels an diesen legte, damit er beim Belichten des Films nicht im Weg stand. Der Hilfsspiegel leitete die Lichtstrahlen auf die CCD-Sensoren unten im Spiegelkasten, welche die Fokussierung bestimmten. Dazu teilte ein Strahlteiler das Lichtbündel in drei Teile auf. Der mittlere Teil legte zum Sensor die gleiche Entfernung zurück, wie bei der hochgeklappten Spiegel zur Filmebene und konnte somit zur Bestimmung der korrekten Entfernungseinstellung verwendet werden. Die anderen beiden Strahlen legten eine kürzere, bzw. längere Entfernung zurück und konnten dadurch zur Bestimmung der zu großen, bzw. kleinen Entfernungseinstellung genutzt werden.

Dieses Verfahren wurde später auch für die Canon T80 und schließlich den EOS-Modellen weiterentwickelt.
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